Warum ein Schweinefleischverbot? Was steckt hinter der "Unreinheit" von Schwein und Hund, so dass sie verschwinden müssen? Ferner: Warum ist der Anblick von Frauen ein derartiger Schrecken, dass sie am besten auch aus dem Gesichtsfeld und damit aus dem öffentlichen Leben verbannt, ihrer Teilname an...
Schwein mit Socken Porcophobie – Angst vor Schweinen Vierbeiniger Schrecken – Das Schwein von Gaza Schwules Schwein Keine Zehn Gebote Der Hund, ein armes Schwein, das Schwein ein Sauhund Provokante Nacktheit Kein Tschador fürs Schwein Feine Küche Kannibalismus und Schweinefleischverbot Verspeisen von Mumien und Hostien Rezepte – Menschlicher Krustenbraten Frappante Ähnlichkeiten und religiöse Magie Abrakadabra – keine ordentliche Magie ohne Zauberspruch Zwanghafte Geschäftigkeit Europäischer Kannibalismus Vergebliche Speisevorschriften Problematische Delikatessen Menschenpulver bis in die Zwanziger Die Buschkanaken haben die Leichen aufgefressen Artverwandtschaften Gekochte Kinder in Europa – Unverhüllter Leichenverzehr Religiöse Speisetabus Unreinheit: Schwein und Weib Muslime und Juden per Chorizos aufspüren Verachtung von Hund, Schwein und Weibsbildern Frauen, Schweine, Blut und Kot Porca Madonna di Cane – Hündische Schweinemadonna Bloody Mary Heilige Jungfrau im Tomatensaft Geheimnis der Blutigen Maria gelüftet Ein Cocktail, der es in sich hat. Maria menstruiert Verflucht sein Blutiges Exempel Katholizismus und Islam – Die Spaltung des Weibes Madonna, Mutter, Schwester und die Hure Schweinische Psychofalle Fromme Unreinheit – Bloß keine Flecken! Kopftuchkostümierung und Laufbremse Freuden der Highheels – Schuhe zum Nichtlaufen, oder was?
Warum ein Schweinefleischverbot? Was steckt hinter der "Unreinheit" von Schwein und Hund, so dass sie verschwinden müssen? Ferner: Warum ist der Anblick von Frauen ein derartiger Schrecken, dass sie am besten auch aus dem Gesichtsfeld und damit aus dem öffentlichen Leben verbannt, ihrer Teilname an gesellschaftlichen Leben beraubt und im Extremfall sogar in eine Art zugebundener "Kartoffelsack" gesteckt werden - und - sich stecken lassen? Die ganze Diskussion ums Kopftuch greift offensichtlich viel zu kurz, denn es geht um eine allgemeine und weitgehende Diskriminierung von Frauen. Hier erfolgt erstmals eine Darstellung des Zusammenhangs dieser Phänomene. Unreinheit und Frauen ist eine Gedankenverbindung von langer Tradition im Christentum, die sogar die "Kirchenväter" beschäftigte, und eine entsprechende Behandlung der Frau mit noch heute spürbaren Folgen bei uns zur Folge hat.
Das Schweinefleischverbot ist typisch für den Islam und das Judentum, von dem es die Muslime übernahmen. Dabei ist den Gläubigen unklar, warum das Schwein - von anderen Völkern sogar für Glücksbringer gehalten und wertgeschätzt - denn nun so entsetzlich "unrein" ist, wie Hunde übrigens auch. Sure 5, 60 des Korans besagt, dass Allah Juden, aber auch andere Ungläubige, in Schweine und Affen verwandle. In der muslimischen Welt ist selbst George Orwells "Farm der Tiere", verboten. Letztlich gilt: Jahwe, Allah hat gesagt., im Talmud, im Koran steht. usw. Die Ahmadiyya-Sekte, Gesprächspartner in punkto Islamunterricht in diversen Bundesländern, bringt es sogar als Verursacher von Homosexualität ins Spiel.
Ferner gibt es im Islam, je nach Ausrichtung, ein mehr oder weniger starkes Verhüllungs- bzw. Verschleierungsgebot, vom simplen Kopftuch bis zur Burkha, die den ganzen weiblichen Körper bedeckt und versteckt. Verschwiegen wird aus offensichtlichen Gründen ("christlich-jüdische Tradition" - Merkel, Westerwelle u.a.), dass das Verhüllungsgebot grundsätzlich auch bei strenggläubigen Juden anzutreffen ist und Frauen aus vielen gesellschaftlichen Bereichen ausgegrenzt werden. Dies aber nicht nur dort, sondern in allen sexuell repressiven Gesellschaften. In Israel z.B. reißen die "Orthodoxen" in manchen Stadtvierteln sogar "zu freizügige" Werbeplakate von den Anschlagtafeln, greifen "zu leicht bekleidete" Frauen und Mädchen an, verlangen von ihnen vor den Synagogen die Straßenseite zu wechseln, ferner eine Geschlechtertrennung in Bussen, wo sie hinten einsteigen sollen. Das riecht nach Selma, Alabama, und ist sechzig Jahre her. Im Supermarkt sollen sie getrennte Kassen benutzen, bei Wahlen andere Wahlurnen. Im übrigen scheinen sie, wie auch in vielen anderen Ländern, generell die Pest zu haben.
Dieses Buch stellt erstmalig in aller Deutlichkeit den Zusammenhang zwischen dem Schweinefleischtabu und der "Unreinheit" von Frauen her, eine Gedankenverbindung, die auch im Christentum Tradition hat, selbst die "Kirchenväter" (im Rang über dem Papst) beschäftigte, und eine entsprechende Behandlung der Frau mit noch heute spürbaren Folgen bei uns zur Folge hat. Im Kern handelt es sich also um eine sexuelle Geschichte, die hier aufgeblättert wird, denn keine Religion kann ohne Unterdrückung von Sexualität existieren. Das interessiert am meisten; das ist das Tagesgeschäft.